Continuing Education for Knowledge Management Using Expert Systems

Continuing Education for Knowledge Management Using Expert Systems

Post by Paul Goedic » Thu, 09 Dec 1993 18:18:35



Deutsches Institut fuer Fernstudien
an der Universitaet Tuebingen
- Paul Goedicke -
Konrad Adenauer Str. 40-44

72072 Tuebingen

Projekt INOTEC - Wissensmanagement in mittelstaendischen Unternehmen
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Das Deutsche Institut fuer Fernstudien an der Universitaet Tuebingen fuehrt

zusammen mit dem Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet,

Bremen und Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft die

Weiterbildungsmassnahme "Wissensmanagement" durch. Das

Weiterbildungsangebot soll insbesondere mittelstaendische Unternehmen mit

der betriebswirtschaftlichen Bedeutung von Wissen vertraut machen, um die

Wissensnutzung im Unternehmen zu optimieren. Dabei geht es u. a. um die

Einsatzmoeglichkeiten von Expertensystemen im Bereich von Auftragsklae

rung und Angebotserstellung sowie Produktions- und Qualitaetssicherung.

Diese Weiterbildung ist auch fuer Unternehmen von Interesse, die nicht kurz-

oder mittelfristig den Einsatz eines wissensbasierten Systems planen, denn

Rationalisierungseffekte lassen sich erfahrungsgemaess bereits dadurch

erzielen, dass moegliche Einsatzfelder wissensbasierter Systeme gruendlich

analysiert werden, also auch dann, wenn letztendlich ein solches System nicht

eingefuehrt wird.

Das Weiterbildungsmodell hat den Charakter eines berufsbegleitenden,

projektbezogenen, angeleiteten Selbststudiums; das hat den Vorteil, dass

* Mitarbeiter nicht dem betrieblichen Arbeitszusammenhang entzogen werden

und ihr Lerntempo den beruflichen Anforderungen anpassen koennen,

* von Anfang an eine Problemstellung aus dem Betrieb in den Lernprozess

eingebunden wird; bis zu zwoelf Unternehmen koennen dabei im Rahmen eines

eintaegigen Consultings Unterstuetzung bei der Auswahl eines geeigneten

Projektes in Anspruch nehmen,

* die Mitarbeiter trotz Selbststudiums nicht allein gelassen werden; in den

Praesenzphasen koennen offene Fragen geklaert und Probleme diskutiert

werden,

* auch Mitarbeiter, die kein eigenes Projekt im Betrieb durchfuehren wollen, am

"Ernstfall" lernen koennen; in den Praesenzphasen werden exemplarisch

betriebliche Projekte in thematischem Bezug zu den Lerneinheiten besprochen.

Die Weiterbildung entspricht dem Bausteinprinzip. Der Aufbau aus

verschiedenen Modulen ermoeglicht es den Teilnehmern, die Weiterbildung

entsprechend ihren Beduerfnissen und Vorkenntnissen und den

Moeglichkeiten ihres Unternehmens zu organisieren.

Die Durchfuehrung der ersten Weiterbildungsmassnahme (Pilotphase) wird

durch Mittel der EG und des Bremer Senats unterstuetzt. Deshalb koennen

Mitarbeiter von kleinen und mittleren Unternehmen aus bestimmten Regionen

(z. B. Bremen, Bremerhaven, Teile Niedersachsens, Niederbayerns) an der

Pilotphase kostenlos teilnehmen.

Teilnehmer an der Weiterbildung (Selbststudium und Praesenzphasen) erhalten

ein Zertifikat der IHK Reutlingen.

Details zu den Inhalten und der Organisation des Weiterbildungsangebotes

koennen anhaengenden Informationsmaterialien entnommen werden.

Wer an der Weiterbildungsmassnahme teilnehmen moechen, beachte bitte die

folgenden Daten:

Die Weiterbildungsmassnahme wird in der Zeit vom 14.01.1994 bis 18.06.1994

durchgefuehrt. Anmeldeschluss fuer die Pilotphase ist der 09.01.1994. Die

Anzahl der Teilnehmer an den Praesenzphasen ist auf 45 Personen beschraenkt.

Fuer die Anmeldung koennen Sie beiliegendes Anmeldeformular verwenden.

Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs beruecksichtigt.

Bei Fragen kann man sich wenden an:

DIFF, Herrn Goedicke/Frau Keller, Telefon: 07071/979 304/ 319, FAX:

07071/979 100;

BWU, Herrn Dr. Hobusch/Herrn Dunker, Telefon: 0421/328445, FAX:

0421/323536.

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Bausteine des Lehr-Lern-Modells |
"Wissensmanagement"           |
 - Lernorganisation -           |
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Das Lehr-Lern-Modell ist aus verschiedenen Bausteinen aufgebaut:
* Lernmaterialien, die von den Teilnehmern im Selbststudium
bearbeitet werden; sie gliedern sich in Studieneinheiten, die auf dem
Gebiet der Wissensoptimierung und z. B. Methoden des
Projektmanagements weiterbilden, und Studieneinheiten, die
wissensbasierte Systeme (WBS) und sinnvolle Einsatzbereiche in
der Wirtschaft erlaeutern.
* Projektarbeit, d.h. Umsetzung des Gelernten im
Heimatunternehmen des Teilnehmers.
* Consulting, das Teilnehmer vor Ort bei der Bestimmung
betrieblicher Problemfelder, der Zuordnung zu WBS-Anwendungen
und der Machbarkeitsanalyse unterstuetzt.
* Praesenzphasen, in denen
- der Stoff der Studieneinheiten vertieft wird,
- die Betriebsprojekte betreut,
- Erfahrungen aus dem Consulting aufgearbeitet und
- Referate ueber zusaetzliche Themenbereiche angeboten werden.
Dieser Aufbau aus verschiedenen Modulen erm?glicht es den
Teilnehmern (nach Absprache mit den Dozenten), ihre
Weiterbildung entsprechend ihren individuellen Beduerfnissen,
Vorkenntnissen und den verfuegbaren Mitteln zu organisieren.
Wenn nicht alle Bausteine fuer die individuelle Weiterbildung
verwendet werden, ergeben sich verschiedene Kombinations-
m?glichkeiten:
Lernorganisation - Beispiele
* Teilnahme an Selbststudium, Praesenzphasen und Consulting.
Mitwirkung nur an der Bearbeitung von Fremdprojekten, kein
Eigenprojekt.
* Nur theoretische Qualifizierung: Selbststudium und Teilnahme an
allen oder ausgewaehlten Praesenzphasen.
* Nur Teilnahme am Selbststudium.
(Das Zertifikat durch die IHK Reutlingen unterstellt eine Teilnahme
am Selbststudium und den Praesenzphasen. Teilnehmer, die nicht
an den Praesenzphasen teilnehmen, aber an einem Zertifikat
interessiert sind, k?nnen ihr Wissen in einem Test ueberpruefen.)

Szenario 1

Herr X ist als Maschinenbau-Ingenieur beim
Maschinenbauunternehmen Y beschaeftigt. Er ist damit beauftragt,
M?glichkeiten zum Bau eines Systems zur Fehlerdiagnose in
Werkzeugmaschinen zu pruefen. Herr X besitzt ein
Grundlagenwissen ueber den Aufbau von wissensbasierten
Systemen, verfuegt allerdings ueber keine praktischen Erfahrungen
mit der Entwicklung und Nutzung solcher Systeme.
Herr X entschliesst sich, sich mittels der Studieneinheit 1 mit der
"Ressource Wissen im Betrieb" auseinanderzusetzen. Die Lektuere
der Studieneinheit 2a, welche Grundlagenwissen ueber WBS
vermittelt, erspart er sich. Er steigt bei Studieneinheit 2b wieder ein,
um praktische Erfahrungen mit einer Beispielanwendung zu
sammeln. Er nimmt an der 2. Praesenzphase teil, um die Feh-
lerdiagnose in Werkzeugmaschinen als ein Thema der
Betriebsprojekte vorzuschlagen und in die Auswahl hinsichtlich des
Consultings zu kommen. Die Studieneinheit 3 vermittelt ihm einen
Eindruck von den Anwendungsfeldern wissensbasierter Systeme,
das Consulting unterstuetzt ihn bei der Pruefung, ob ein WBS
sinnvoll zur Fehlerdiagnose in seinem Heimatunternehmen
eingesetzt werden kann. Sein Projekt wird in der 3. Praesenzphase
als eines der zu behandelnden exemplarischen Betriebsprojekte
ausgewaehlt. Herr X lernt daraufhin in den folgenden Lernphasen
Verfahren zur Kostenkalkulation und zur Erstellung eines
Pflichtenheftes kennen. Am Ende der Pilotphase verfuegt Herr X
ueber ein Pflichtenheft, in dem alle Anforderungen ueber den Einsatz
eines Systems zur Fehlerdiagnose in seinem Heimatunternehmen
aufgefuehrt sind. Nun kann er Angebote von Systementwicklern
einholen und beurteilen.

Szenario 2

Der Geschaeftsfuehrer eines mittelstaendischen Unternehmens ist
fuer die Angebotserstellung zustaendig und damit ueberlastet. Er
beauftragt einen Mitarbeiter seiner DV-Abteilung zu pruefen, welche
M?glichkeiten der DV-gestuetzten Angebotskalkulation existieren.
Ein zur Beratung herangezogenes Software-Haus empfiehlt den
Einsatz wissensbasierter Technologie. Um ein vernuenftiges
Zusammenspiel von externen Systementwicklern, interner DV-
Abteilung und zukuenftigen Anwendern des Systems sicherzustellen,
wird der Mitarbeiter aus der DV-Abteilung zur Teilnahme am Wei-
terbildungsmodell "Wissensmanagement" delegiert. Er steigt mit der
3. Studieneinheit ein, weil sein Heimatunternehmen an Hilfen fuer die
Entscheidungsfindung interessiert ist. Der Geschaeftsfuehrer will
allerdings nicht, dass sein Anwendungsfeld eines wissensbasierten
Systems Gegenstand eines Betriebsprojektes wird; er nimmt auch
das Consulting im Rahmen der Weiterbildungsmassnahme nicht in
Anspruch. Weil sein Mitarbeiter aber die Erfahrungen aus den
Betriebsprojekten anderer Teilnehmer kennenlernen soll, nimmt der
Mitarbeiter ab der dritten an den Praesenzphasen teil.

Szenario 3

Frau Z ist stellvertretende Leiterin des Kundendienstes eines
M?belherstellers. Aufgrund des Absatzeinbruchs fuerchtet sie um
ihre Stelle. In einer Zeitschrift hat sie den Bericht ueber einen
erfolgreichen M?belhersteller gelesen, der die schnelle Abstimmung
von Kundenwuenschen und Produktionspotentialen mit Hilfe eines
wissensbasierten Systems erreicht. Frau Z m?chte mehr darueber
erfahren und sich auf diesem Gebiet kundig machen. Eine
Unterstuetzung durch ihren jetzigen Arbeitgeber scheidet jedoch von
vornherein aus. Frau Z muss also eine Form der Weiterbildung
waehlen, die sie in ihrer Freizeit wahrnehmen kann. Ihren Urlaub
m?chte sie allerdings nicht dafuer opfern. Sie bestellt sich die Lehr-
Lern-Materialien zur Weiterbildung zum Wissensmanager und
arbeitet sie zu Hause durch. Eigentlich hatte sie vor, auch die
Praesenzphasen zu besuchen, weil ihr das Zertifikat der Industrie-
und Handelskammer vielleicht nuetzlich ist, falls sie gezwungen sein
wird, sich eine neue Stelle zu suchen. Aber dann kommt ihr doch
immer wieder etwas dazwischen, so dass sie schliesslich an keiner
Praesenzphase teilnimmt. Sie meldet sich deswegen zum Test an.

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Bausteine des Lehr-Lern-Modells |
"Wissensmanagement"           |
- Betriebsprojekte+Consulting - |
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Mittelstaendische Unternehmen k?nnen es sich nicht leisten, Wissen
lediglich als Innovationspotential "auf Halde" zu produzieren. Fuer
sie ist es erforderlich, dass die Nutzung von neuem Wissen schnell
erfolgt. Action learning (Projektlernen) zielt darauf, diese
Anforderung durch eine Form der Weiterbildung zu erfuellen, die die
Probleme im Unternehmen und deren Bearbeitung gleich in den
Lernprozess mit einbezieht.
Vorteile des Einsatzes der Projektmethode liegen u. a. in der
Verminderung von Reibungsverlusten, die bei der Umsetzung von
neu Gelerntem in den betrieblichen Alltag der Normalfall sind. Jeder
Berufstaetige, der sich weiterbildet, weiss, dass die Aneignung
neuen Wissens und seine Anwendung auf das besondere
betriebliche Umfeld zweierlei sind. Haeufig vervollstaendigen erst
bei der Anwendung gewonnene Erfahrungen den Lernprozess.
Den Teilnehmern an der Pilotphase wird deshalb Gelegenheit
gegeben, schon zu Anfang der Weiterbildung ein Anwendungsfeld
des neu Gelernten im Heimatunternehmen zu bestimmen. Bei der
Umsetzung in ein Betriebsprojekt werden sie durch Fachleute des
Fraunhofer-Instituts und der SIETEC Consulting unterstuetzt.
Im weiteren Verlauf der Ausbildung werden bis zu 5 Betriebsprojekte
exemplarisch entwickelt: Sie sollen so strukturiert sein, dass sie
allen Teilnehmern Einblick in die Bearbeitung und L?sung von
Problemen bieten, wie sie auch fuer ihre Unternehmen typisch sind.
Sie k?nnen Aufgaben aus dem bisherigen Taetigkeitsfeld des
einzelnen Teilnehmers mit einbeziehen oder solche aus einem
Aufgabenbereich, mit dem der Teilnehmer bisher nichts zu tun hatte.
Alle in die Bearbeitung des Projektes einbezogenen Teilnehmer
sollen auf diese Weise Gelegenheit haben, unter Ernstbedingungen
das Gelernte in die L?sung eines betrieblichen Problems
einzubringen. Sie k?nnen - anders als bei der Bearbeitung einer
Fallstudie - den Projektfortschritt mitvollziehen, Einblick in die
Bedingungen einer geglueckten Umsetzung oder auch in
Umsetzungsschwierigkeiten und L?sungen gewinnen. Auch die
Teilnehmer, deren Projekt nicht Gegenstand der systematischen
Besprechung ist, erhalten in den Praesenzphasen die Gelegenheit,
die spezifischen Probleme ihres Betriebsprojektes in die Diskussion
einzubringen. Der Nutzen, den die Projektmethode erbringt, ist somit
gr?sser als eine Weiterbildung, die den Praxisbezug durch die
theoretische Behandlung von Fallbeispielen herstellt.
Der grosse Nutzen, der mit der Bearbeitung der exemplarischen
Projekte verbunden ist, verbindet sich allerdings mit einer
keineswegs kleinen Anforderung: die Unternehmen, deren Projekte
betreut werden, muessen alle damit verbundenen Informationen
offenlegen, denn nur so ist eine systematische Diskussion des
Projektes m?glich.

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Ablauf von Praesentation, Auswahl und Betreuung der |
Betriebsprojekte                                    |
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Bis 04.03.1994 (2. Praesenzphase):

Teilnehmer bereiten auf Grundlage der
Lektuere der Studieneinheiten 1 und 2
einen Themenvorschlag fuer ein Projekt
aus ihrem betrieblichen Umfeld vor.

10.-12. KW:

In 12 der teilnehmenden Unternehmen
findet vor Ort ein Consulting statt.

25.03.93 (3. Praesenzphase):

Die Themenvorschlaege, die von
Teilnehmern praesentiert wurden bzw.
die aus den Consultings resultieren, wer-
den durchgesprochen. 5 Projekte, die
fuer eine exemplarische Behandlung
auch durch die uebrigen Unternehmen
geeignet sind, werden fuer die weitere
Betreuung ausgewaehlt.

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Zeitlicher Ablauf der Pilotphase in Bremen, Bremer |
Industriehaus:                                     |
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Freitag, 14.01.1994,
12.00 - 16.00 Uhr,                      
1. Praesenzphase                                  
Lernphase:
Studieneinheit 1

Allgemeine Einfuehrung in die Pilotphase des Projekts
INOTEC/ UEberblick ueber die Lerninhalte/
Fachvortraege: Anwendungsfelder von wissensbasierten
Systemen/  Demonstrationen von Running Systems

Freitag, 04.03.1994,
12.00 - 18.00 Uhr
Samstag, 05.03.1994,
9.00 - 16.00 Uhr,

2. Praesenzphase
Lernphase:
Studieneinheit 2

Nachfragen/Klaerungen zu STE 1; Fachvortrag und
Theorie - Diskussion zu STE 2/
Praktische UEbungen mit TWAICE/
Diskussion und Auswahl der Themenvorschlaege fuer
die Betriebsprojekte

10. - 12. KW 1994
eintaegiges
Consulting
Individuelles Consulting in 12 Unternehmen durch
WBS-Projektmanager von FhG-IPA und SIETEC

Freitag, 25.03.1994,
12.00 - 16.00 Uhr
3. Praesenzphase
Lernphase:
Studieneinheit 3

Praxisbezogene Diskussion zu STE 3/ Aufarbeitung der
Erfahrungen aus den Consultings: Festlegung der
Projekte, die weiter behandelt werden/ Fachvortrag  mit
Diskussion: Alternative Verfahren der Wissensnutzung -
wissensorientierte Systeme

Freitag, 06.05.1994,
12.00 - 18.00 Uhr
Samstag, 07.05.1994,
9.00 - 16.00 Uhr
4. Praesenzphase
Lernphase:
Studieneinheiten 4
und 5

Praxisbezogene Diskussion zu STE 4 und 5, Durch-
spielen exemplarischer Betriebsprojekte von der Ent-
scheidungsfindung bis zur Erstellung des Grobpflich-
tenheftes/ Experten berichten: Erfahrungen mit Exper-
tensystemen in der Wirtschaft

Freitag, 17.06.1994,
12.00 - 18.00 Uhr
Samstag, 18.06.1994,
9.00 - 16.00 Uhr
5. Praesenzphase
Lernphase:
Studieneinheiten 6
und 7

Fachvortrag mit Diskussion: Software-
Projektmanagement/ Praxisbezogene Diskussion zu STE
6 und 7; Klaerungen zum weiteren Verlauf der
Betriebsprojekte nach Abschluss der
Qualifizierungsmassnahme/ die Pilotphase im Urteil der
Teilnehmer

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Teilnahmebedingungen fuer die Pilotphase|
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1.
Die Erarbeitung des Lehr-Lern-Modells und die Durchfuehrung der
ersten Weiterbildungsmassnahme werden durch Finanzmittel aus
dem EUROFORM-Programm der EG unterstuetzt. Fuer die
Teilnahme an der Pilotphase sind deshalb die F?rderrichtlinien der
EG verbindlich. Kostenlos teilnehmen k?nnen Mitarbeiter von
kleinen und mittelstaendischen Unternehmen, die aus sog. Ziel-2-
oder 5b-Regionen kommen. Dies sind
* West-Berlin,
* die Staedte Bremen und Bremerhaven,
* Teile von Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz
und Saarland.
(Interessenten an der Weiterbildungsmassnahme, die aus diesen
Laendern kommen, wenden sich bitte an die Veranstalter, um zu
ueberpruefen, ob sie aus einer der gef?rderten Teilregionen
kommen.)

Eine gebuehrenpflichtige Teilnahme ist auch Unternehmen bzw.
einzelnen Mitarbeitern m?glich, die nicht aus den o.g. Regionen
kommen. Minimale Schulungskosten entstehen ihnen in Form von
Schutzgebuehren fuer die schriftlichen Studienmaterialien und die
Diskette mit der Beispielapplikation:
- Studieneinheit 1-7 (ausser 2b):                                      
                je DM 11,-
- Studieneinheit 2b (Diskette mit Beispielapplikation und Tutorial):
                    DM 80,-.

Projekte in Unternehmen, die nicht den F?rderrichtlinien der EG
entsprechen, werden in der Pilotphase nicht betreut. Service- und
Consultingleistungen seitens des Fraunhofer-Instituts fuer
Produktionstechnik und Automatisierung und der SIETEC Consulting
GmbH beduerfen der individuellen Absprache und Kostenregelung.

2.
Die Auswahl der Projekte, die waehrend der
Qualifizierungsmassnahme systematisch besprochen werden, erfolgt
aufgrund eines betrieblichen Consultings. D. h. Mitarbeiter von
SIETEC Consulting und dem Fraunhofer-Institut fuer
Produktionstechnik und Automatisierung beraten waehrend der
Pilotphase 12 der teilnehmenden Unternehmen bei der Definition
eines Problems, fuer dessen L?sung ein wissensbasiertes System
geeignet sein k?nnte. Ziel des Consultings ist die Auswahl und
Spezifikation eines Problems fuer ein Betriebsprojekt und die
Pruefung seiner Machbarkeit.
Die Auswahl der maximal 5 Betriebsprojekte, die im weiteren Verlauf
der Pilotphase betreut werden, und der Unternehmen, in denen das
Consulting stattfindet, erfolgt nach Kriterien der fachlich-
didaktischen Eignung fuer die Weiterbildung. Die Teilnahme an der
Pilotphase begruendet keinen Rechtsanspruch auf Consulting und
Betreuung eines Betriebsprojekts.
Anforderungen an die Betriebsprojekte, die in der Pilotphase
bearbeitet werden, werden zu Beginn der Massnahme geklaert. Zu
beachten sind Fragen wie:
* Ist das Betriebsprojekt im Rahmen der Zeitvorgabe und der
eingesetzten Ressourcen durchfuehrbar?
* Hat es exemplarischen Charakter, so dass auch andere
Teilnehmer mit ihren Problemstellungen sich sinnvoll zuordnen
k?nnen?
* Hat der Teilnehmer Einfluss darauf, dass ein im Rahmen der
Weiterbildung entwickeltes Projekt, das erfolgversprechend ist, auch
spaeter im Unternehmen geprueft und gegebenenfalls realisiert
wird?

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Alle Rechte vorbehalten.